Über mich …

 

Hallo!

Ich möchte mich kurz vorstellen, damit du einordnen kannst, mit wem du es auf diesem Blog zu tun hast.

Mein Name ist Steffen, ich bin Jahrgang 1979. Geboren wurde ich als Kind deutscher Eltern in der ehemaligen Sowjetunion. Als ich elf Jahre alt war, sind meine Eltern nach Deutschland ausgewandert. Hier haben wir uns relativ problemlos ein neues Zuhause aufgebaut.

Kurz vor der Auswanderung haben meine Eltern zu Gott gefunden – sie haben sich bekehrt und sind einer örtlichen Gemeinde beigetreten. Ab diesem Zeitpunkt, etwa 1989/1990, bin auch ich regelmäßig zu christlichen Gottesdiensten, zur Sonntagsschule und zu verschiedenen Gemeindeveranstaltungen gegangen.

Mein Weg im christlichen Umfeld

In Deutschland bin auch ich der örtlichen Gemeinde beigetreten. Ich habe im Grunde den klassischen Werdegang eines russlanddeutschen „0815-Christen“ in einer mennonitisch-baptistischen Prägung durchlaufen: Jugendstunden, Taufe, Mitarbeit im Chor, Mitspielen im Orchester, Freizeiten und vieles mehr.

Ab einem gewissen Zeitpunkt durfte ich mich sogar regelmäßig „am Wort beteiligen“ – das heißt: Ich durfte sonntags predigen.

Ich habe außerdem zahlreiche größere christliche Veranstaltungen besucht, die von den zentralen Bruderschaften organisiert wurden. Dazu gehörten große Jugendreffen mit mehreren tausend Jugendlichen, allgemeine Versammlungen mit tausenden Besuchern sowie reine Brüderkonferenzen mit mehreren hundert bis tausend Teilnehmern.

Darüber hinaus habe ich mich an gemeinsamen Chören und Orchestern beteiligt und das bis zu einem gewissen Grad auch immer genossen.

Der Moment, an dem Fragen entstanden

Lange Zeit habe ich vieles einfach angenommen und nur selten hinterfragt.

Das änderte sich jedoch zu einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben – nämlich als ich heiraten wollte und mich intensiver mit Christen, mit der Bibel, mit der örtlichen Gemeinde sowie mit Pastoren, „leitenden Brüdern“ und Gemeindegliedern auseinandersetzen musste.

Was ich dabei erlebt habe, hat mich teilweise schockiert. Ich musste feststellen, wie Menschen, die sich Christen nennen, in Wirklichkeit sein können – wie falsch, wie korrupt und wie bösartig manche auftreten können.

Diese Erfahrungen haben schließlich dazu geführt, dass ich die örtliche Gemeinde verlassen habe.

Fragen, die mich bis heute beschäftigen

In dieser Zeit fing ich an, mir ganz grundlegende Fragen zu stellen: Warum ticken Christen eigentlich so, wie sie ticken?

Warum berufen sich Mennoniten, Charismatiker, Katholiken, Protestanten und viele andere auf dieselbe Bibel – und verstehen sich trotzdem untereinander oft nicht?

Stattdessen führen sie gewissermaßen einen „geistlichen Krieg“ gegeneinander.

Jede Gruppe erklärt ihren eigenen Standpunkt mit der Bibel. Jede hat ihre eigenen Bibelschulen, ihre eigenen Lehrer und ihre eigenen christlichen „Stars“.

Wenn ich es etwas zugespitzt ausdrücken darf: Jeder geht auf seine eigene Art und Weise ein Stück weit „verrückt“ – und erklärt gleichzeitig, dass genau seine Sichtweise die biblische Wahrheit sei.

Mein heutiger Zugang zur Bibel

Diese Fragen haben mich dazu gebracht, die Bibel noch einmal ganz neu und kritisch zu lesen.

Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit der Bibel, ihren Aussagen und den logischen Zusammenhängen darin. Ich versuche, alles kritisch zu prüfen und nichts einfach ungefragt zu übernehmen.

Ich habe die Bibel über mehr als zwanzig Jahre hinweg intensiv gelesen – in mehreren Sprachen und verschiedenen Übersetzungen.

Noch heute stehen über zwanzig verschiedene Bibelausgaben physisch bei mir im Regal. Im Zeitalter von Internet und Apps ist es natürlich noch einfacher geworden, Texte schnell nachzuschlagen – sogar im Originaltext.

Warum dieser Blog existiert

Auf diesem Blog lasse ich dich an meinen Gedanken und Ausführungen teilhaben.

Dabei lade ich dich ausdrücklich ein, alles selbst zu hinterfragen und zu prüfen, ob sich die Dinge tatsächlich so verhalten, wie ich sie darstelle.

Ich würde mich freuen, wenn ich dich mit dem einen oder anderen Thema zum Nachdenken anregen kann – vielleicht sogar dazu, den eigenen Standpunkt einmal neu zu überdenken.

 


 

Mens sana in corpore sano – in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Wie innen, so auch außen!
Eine ausgewogene Versorgung mit essenziellen Nährstoffen und Mikronährstoffen bildet die Grundlage für körperliche Gesundheit, geistige Klarheit und langfristiges Wohlbefinden.